Markus Past (Leiter LINZ AG TELEKOM, Mitte) zu Gast im Podcast-Studio der LIWEST, wo er spannende Einblicke in das neue IT- und Data Center Linz gibt.
Daten sind das Rückgrat unserer digitalen Welt. Doch wo und wie sicher werden sie gespeichert? In der aktuellen Podcast-Folge der LIWEST dreht sich alles um Themen wie Rechenzentren, Dateninfrastruktur und IT-Sicherheit.
Gemeinsam mit den Hosts Steffi Sperr (Life Radio) und Stefan Hackl (LIWEST) spricht Markus Past, Leiter der LINZ AG TELEKOM, über das eigene Rechenzentrum, das derzeit neue Maßstäbe in Sachen Ausfallsicherheit, Nachhaltigkeit und regionale Datenspeicherung in Oberösterreich setzt.
v.l.n.r.: Josef Siligan (Vorstandsdirektor LINZ AG), Leo Martin (Key-Note Speaker), Jutta Rinner (Vorstandsdirektorin LINZ AG), Kurt Brandstätter (Vertriebsleiter LINZ AG TELEKOM)
Das diesjährige LINZ AG TELEKOM-Event fand am 16. Oktober 2024 erneut im besonderen Ambiente des Ars Electronica Centers in Linz statt. Diese 14. Ausgabe widmete sich dem Thema: „Vertrauen gewinnen – sanfte Kommunikation mit durchschlagender Wirkung“.
Begrüßt von Josef Siligan (Vorstand) und Kurt Brandstätter (Vertriebsleiter LINZ AG TELEKOM) erlebten die knapp 100 Kund*innen, Partner*innen und Freunde des Hauses informative und gesellige Stunden über den Dächern von Linz.
Der Höhepunkt des Abends war der Key-Note Speaker Leo Martin, Ex-Geheimagent, Kriminalist und Bestseller-Autor – im TV auch bekannt als „der deutsche 007“. Die Gäste erhielten faszinierende Einblicke in die Nutzung unterbewusster Denk- und Verhaltensmuster. Leo Martin holte sich einige der Gäste auf die Bühne und analysierte dabei ihr Verhalten aus der Perspektive eines Kriminalisten.
In seinem Show-Vortrag wurde unter anderem erläutert, warum die „Sandwich-Methode“ (positiver Einstieg, Kritik, positiver Ausstieg) noch nie effektiv war und warum „Ich-Botschaften“ ebenfalls keine Lösung darstellen. Auch die Bedeutung eines zukunftsorientierten „Feedforwards“ anstelle eines herkömmlichen „Feedbacks“ hebte Leo Martin besonders hervor.
Der große Andrang bei der anschließenden Buch-Signierung spiegelte das enorme Interesse an seinen Gedanken und Praxis-Tipps wider. Ein gelungener und stimmungsvoller Abend, der bei angeregten Gesprächen ausklingen durfte und über den bestimmt noch lange gesprochen wird.
Leo Martin, Ex-Geheimagent, Kriminalist und Bestseller-Autor – im TV auch bekannt als „der deutsche 007“
v.l.n.r. Kurt Brandstätter (Vertriebsleiter LINZ AG TELEKOM) und Markus Kreisel (Kreisel Electric GmbH)
Individuelle Lösungen, hohe Servicequalität, garantierte Bandbreiten und Verfügbarkeit im modernen Glasfasernetz waren für die Firma Kreisel Electric GmbH ausschlaggebende Gründe, zur LINZ AG TELEKOM – dem regionalen Anbieter in der Informations- und Kommunikationsbranche – zu wechseln.
Die Firma Kreisel Electric GmbH, bereits seit über 35 Jahren in der Elektrobranche tätig, feierte am 19. September 2017 mit Bundeskanzler Christian Kern und Arnold Schwarzenegger die sensationelle Eröffnung ihres 7.000 m² neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Rainbach im Mühlkreis. Extra aus Kalifornien angereist ist Hollywood-Superstar Arnold Schwarzenegger, selbst Besitzer eines tonnenschweren Geländefahrzeuges mit Hochleistungsbatterien von Kreisel Electric. Die drei Brüder der Kreisel Electric GmbH mischen nun weltweit in der internationalen Top-Liga der E-Mobilität und Stromspeicherung mit.
Die LINZ AG TELEKOM brachte bereits vor zehn Jahren schnelle und leistungsfähige Lichtwellenleiter-Verbindungen ins Mühlviertel. Damit wurde ein wesentlicher technischer Grundstein gelegt, um ein international aufstrebendes Unternehmen wie die Kreisel Electric GmbH nun auch in Rainbach mit dem Rest der Welt zu verbinden.
Das ansprechende Ambiente des Sky Lofts im Ars Electronica Center in Linz war am 13. Oktober Schauplatz des jährlichen Kunden-Events, das sich diesmal dem Thema „Hacking für Manager: IT-Security mal anders“ widmete.
Zahlreiche Kunden und Freunde des Hauses, begrüßt von Wolfgang Dopf (Vorstandsdirektor LINZ AG) und Kurt Brandstätter (Vertriebsleiter LINZ AG TELEKOM), erlebten in angenehmer Atmosphäre informative Stunden über den Dächern von Linz.
Highlight des Abends war der unterhaltsame und spannende Vortrag des IT-Comedian Tobias Schrödel. Schrödel demonstrierte, welchen enormen Schaden ein „infizierter“ USB-Stick verursachen kann und verblüffte, mit welchem Leichtsinn gefundene USB-Sticks immer wieder sorglos „angesteckt“ werden oder wie einfach man via Bluetooth an das gespeicherte Telefonbuch eines fremden Handys kommt. Schrödel ist Deutschlands erster IT-Comedian, ehemaliger Sicherheitsberater der deutschen Telekom, Buchautor und Top-Speaker als Sicherheitsexperte in diversen TV-Sendungen (stern TV, Explosiv, Akte, etc.). Anschließend hatten die Gäste wieder die Möglichkeit, ihr Buch von Tobias Schrödel signieren zu lassen. Nach der Vorstellung des neuen „DEEP SPACE 8K“– eine Weltneuheit auf einem noch nie dagewesenen Level – klang der Abend mit angeregten Gesprächen aus.
Linz erleichtert seit einigen Jahren ihren Bewohnerinnen und Bewohnern den Zugang zur digitalen Welt. Seit Herbst 2003 ist in Linz das Surfen zum Nulltarif im Stadtgebiet möglich. Das Angebot wird laufend ausgebaut.
Wesentliche Akteure rund ums Hochgeschwindigkeits-Internet sind die LINZ AG TELEKOM sowie die LIWEST Kabelmedien GmbH, ein Tochterunternehmen des LINZ AG-Konzerns. Die LINZ AG TELEKOM investierte in den letzten 10 Jahren rund 60 Millionen Euro in die Breitbandversorgung.
„Die IKT LINZ GmbH, LINZ AG TELEKOM und LIWEST zeichnen sich durch höchste Innovationskraft, Know-how und Kompetenz aus. In den kommenden Monaten und Jahren werden wir mit Nachdruck auf Forschung und Entwicklung, Kooperationen und das Nutzen vorhandener Synergien setzen.“, DI Erich Haider, Generaldirektor der LINZ AG.
Karl Rossegger (l.) und Magdalena Roiser (r.) betreuen das Projekt seitens der
LINZ AG TELEKOM
Dass Know-how und Kompetenz der LINZ AG TELEKOM gefragt sind, zeigt sich immer wieder: Die LINZ AG TELEKOM arbeitet derzeit gemeinsam mit anderen Partnern an einem großen EU-Projekt zum Thema Risikomanagement. Das Projekt läuft dabei unter dem Namen „HyRiM“ (Hybrid Risk Management for Utility Providers) und ist für insgesamt drei Jahre anberaumt. Die Koordination von HyRiM liegt in den Händen des Austrian Institute of Technology mit Sitz in Wien. Neben der LINZ AG TELEKOM arbeiten länderübergreifend die Universität Passau, die Uni Lancaster, zwei spanische sowie ein italienisches Unternehmen an diesem Projekt mit.
Ein wesentliches Ziel von HyRiM ist die Erkennung und Bewertung von Risiken, die sich durch vernetzte zentrale IT- und Telekom-Dienste für Versorger ergeben. In einem weiteren Schritt gilt es dann, auf Basis der Erkenntnisse innovative Schutz- und Vorsorgemechanismen zu entwickeln.
Für das Engagement an diesem EU-Projekt sprechen mehrere Gründe. Einerseits möchte die LINZ AG TELEKOM im Zuge der Forschungsstudie neue Erkenntnisse gewinnen, mit denen sie das Risikomanagement im Konzern weiterentwickeln kann. Andererseits möchte der Bereich natürlich seine Kompetenz einbringen und auch vom Know-how-Transfer profitieren.
Cloud Computing ist unbestritten eine große technische Weiterentwicklung zur effizienten Datenverarbeitung. Sensibilisiert durch Skandale wie die Ausspäh-Praktiken der US-amerikanischen National Security Agency (NSA), sehen viele Unternehmen einen Hackerangriff, bei dem Daten aus der Cloud gestohlen oder manipuliert werden, als großes Risiko – so eine aktuelle Studie der deutschen Wirtschaftsorganisation „NIFIS“.
Vor allem US-amerikanische Cloud-Anbieter werden von Experten kritisch betrachtet, da Amerika beispielsweise den Zugriff auf Daten auch dann verlangen kann, wenn diese auf Servern außerhalb Amerikas gespeichert sind. Dies gilt selbst dann, wenn der Cloud-Anbieter „nur“ ein US-amerikanisches Tochterunternehmen hat. Wichtig ist somit eine genaue Prüfung, welche Daten welchem Cloud-Anbieter anvertraut werden!
IT-Manager und Experten sehen ein Problem darin, dass Mitarbeiter immer häufiger private Laptops, Tablets oder Smartphones im Unternehmen beruflich nutzen („Bring your own device“). Diese Geräte sind häufig nicht professionell gegen unerlaubte Zugriffe geschützt und ermöglichen somit oft den Zugang zu Unternehmensdaten.
Einen enormen Anstieg von Malware musste vor allem Android (marktführendes Smartphone-Betriebssystem) hinnehmen. So wurden 2013 mehr als 150.000 als für Unternehmen riskant und gefährlich einzustufende Apps zum Download angeboten, was für Unternehmen ein massives Risiko darstellt. Mitarbeiter mit privat genutzten Geräten sollten deshalb aus Sicht der Experten keinen Zugriff auf sensible Firmendaten haben!
Wolfgang Puck (1. Reihe links), Hannes Breinesberger (2. Reihe, 2. v. r.) und Harald Reischl (2. Reihe rechts) von der LINZ AG TELEKOM bei der Führung der Studenten durch das IT- und Data Center Linz.
Das im Sommer 2014 eröffnete IT- und Data Center Linz hat sich nicht nur in (Ober-)Österreich innerhalb kurzer Zeit bestens etabliert, es stößt auch außerhalb der Landesgrenzen auf reges Interesse. So haben Ende Jänner Studenten vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Passau (D) das IT- und Data Center der LINZ AG TELEKOM besucht.
Neben einigen interessanten Zahlen und Fakten zum Unternehmen, präsentierte Kurt Brandstätter (Vertriebsleiter LINZ AG TELEKOM) auch die spannende Entwicklung des Marktes. Highlight dieses Tages war natürlich ein Rundgang durch das IT- und Data Center Linz. „Für die Studenten war der Blick hinter die Kulissen etwas ganz Besonderes, zumal es normalerweise nur von potentiellen Kunden und Firmen nach Anfrage besichtigt werden kann“, so Harald Reischl (Produktmanager Technologie LINZ AG TELEKOM).
„Danke für die ausgezeichnete Betreuung und diesen informativen Tag“, so das Resümee der Studenten.
Achtung: Für die Errichtung und Herstellung ultraschneller Breitband-Internetanschlüsse werden Klein- und Mittelunternehmenmit bis zu 5.000 Euro (max. 50 % der Herstellungskosten) gefördert!